Auf die nun längsten Nächte des Jahres kommt der Neumond hinzu, der diese besonders dunkel macht.
Wie in einem Adventsgärtlein, dessen Betreten meistens den Kindern vorbehalten ist, kann das eigene Lichtlein nun nur in der Mitte entzündet werden. Dort wo Herzenswärme und unsichtbares Licht einander durchwebend schlummern.
Angekommen im leuchtendem Zentrum der sich windenden, immer enger werdenden Spirale, steht man zuerst an einem Nullpunkt. Ein Zeitloses, ein Vorbote der Kehrtwende, die es nun einzuleiten gilt. Man, ja, der Mensch, ent-wickelt sich, wickelt sich aus der Enge der Spirale aus. Kommt aus dem Punkt in die Weite, eine andere Richtung nehmend…
Auf dass wir den Weg durch die Dunkelheit in die Mitte zu gehen vermögen, das innere Licht entzünden und aufgerichtet zurückfinden, um durchwärmt und lichtvoll den weiteren Pfad zu beleuchten, der Erde Sonnenhaftes zu schenken, in Verbundenheit mit unseren Brüdern und Schwestern. Das wünsche ich uns!
Von Herzen
Mikaela Nowak